Röntgenpraxis Georgstraße | Leistungen
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Unsere Leistungen

Röntgen

Röntgendiagnostik

Röntgen

 

Die Röntgendiagnostik hat heutzutage – obwohl durch moderne digitale Verfahren wie Computertomographie (CT) und Kernspintomographie (MRT) ergänzt – nach wie vor ihren Stellenwert.

 

Als kostengünstiges und schnell durchführbares Verfahren wird sie besonders gern in der Abklärung von Lungenkrankheiten, Knochenkrankheiten und Krankheiten der Nasen-Nebenhöhlen eingesetzt. Oft gibt die Röntgenuntersuchung erste Hinweise für das Vorliegen einer Erkrankung, die in späteren Spezialuntersuchungen näher abgeklärt wird.

 

Aufgrund der guten Darstellbarkeit der Knochen im Röntgenbild eignen sich Röntgenbilder besonders gut zur Erkennung von Knochenbrüchen sowie zur Diagnostik von Verschleißerkrankungen der Wirbelsäule. In der Lungendiagnostik hat die Röntgenaufnahme der Lunge eine zentrale Bedeutung für die Erkennung von Lungenentzündungen, Lungentumoren, Rippenfellentzündungen mit Ergüssen sowie der Lungenstauung bei Herzschwäche. Durch die Gabe von Röntgen-Kontrastmittel (RKM) können Strukturen des menschlichen Körpers sichtbar gemacht werden, die sich ohne RKM der Darstellung entziehen.

 

Das Mitbringen von Voraufnahmen ist für die Verlaufsbeurteilung der Erkrankung besonders wichtig.

 

Sie sollten daher die sich in Ihrem Besitz befindlichen Voraufnahmen mitbringen bzw. Ihre Ärzte um die Zusendung dieser Voraufnahmen bitten. In einem Röntgenpass, den Sie von Ihrer Krankenkasse erhalten, werden die durchgeführten Untersuchungen eingetragen, so dass ein guter Überblick über durchgeführte Voraufnahmen besteht.

 

Bei der Röntgenuntersuchung wird der menschliche Körper sogenannten Röntgenstrahlen ausgesetzt. Die bei den Röntgenaufnahmen benötigten Strahlenmengen sind sehr gering und bewegen sich in der Größenordnung der natürlichen Strahlenbelastung, der jeder Mensch im Laufe eines Jahres aufgrund der Umgebungsstrahlen ausgesetzt ist. Aufgrund technischer Entwicklungen mit dem Einsatz digitaler Bildgebung konnte die Strahlenbelastung bei Röntgenaufnahmen in den letzten Jahrzehnten deutlich herabgesetzt werden. Dennoch sollte eine Röntgenaufnahme nur dann durchgeführt werden, wenn sie medizinisch erforderlich ist. Bei Kindern und Schwangeren sollte eine Röntgenaufnahme nur in begründeten Ausnahmefällen erfolgen.

 

Unsere digitalen Röntgengeräte werden regelmäßig durch eine interne und auch externe Qualitätskontrolle überprüft. Neben einer Abnahmeprüfung durch einen staatlich anerkannten Sachverständigen wird die von jedem Gerät abgegebene Strahlenmenge alle 3 Monate durch unser Personal überprüft. In regelmäßigen Abständen erfolgen auch Überprüfungen durch die „Ärztliche Stelle Röntgen“ der Ärztekammer Niedersachsen und der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen.

Computertomographie

Computertomographie (CT)

Computertomographie (CT)

 

Zentrale Terminvergabe über die Praxis,
Tel.: (0511) 1237170

 

Standorte:
Röntgenpraxis Georgstraße

 

Radiologie im Heidehaus, Garbsen
www.radiologie-im-heidehaus.de

 

Bei der Computertomographie rotiert die Röntgenröhre, die kontinuierlich fächerförmig
Röntgenstrahlen aussendet, um den Patienten. Dieser gleitet gleichzeitig langsam auf dem
Untersuchungstisch liegend durch den CT – Ring (Gantry). Dabei werden die Bilddaten durch die
Schwächung der Röntgenstrahlen im Patientenkörper gemessen und durch einen
Hochleistungscomputer errechnet.

 

Durch die Spiraltechnik ist es möglich, Aufnahmen eines gesamten Körperabschnittes in einem
Atemzug zu erhalten.

 

Die häufigsten Einsatzgebiete sind Untersuchungen der Bereiche: Kopf, Hals, Nasennebenhöhlen,
Kiefer, Wirbelsäule, Brustraum, Bauchraum einschließlich Becken, Knochen.

 

Des Weiteren bieten wir folgende Spezialuntersuchungen an:
Wirbelsäulen-Schmerztherapie (PAT = Periartkuläre Therapie)
Gefäßdarstellungen (CT – Angiographie),
virtuelle Dickdarmdiagnostik (virtuelle Koloskopie)
Lungenkrebsfrüherkennung bei Rauchern (Untersuchung mit minimaler Strahlendosis)
Kiefer und Zähne zur Implantationsdiagnostik.

 

Was ist zu beachten?

 

CT Bauch / Becken – bitte vor der Untersuchung 2 bis 3 Stunden nüchtern sein. In einigen Fällen
bekommen Sie von uns ein flüssiges Kontrastmittel zu trinken, welches den Darm kontrastiert. Dies
dauert ca. 1 Stunde. Über die Notwendigkeit entscheidet der Radiologe vor der Untersuchung.

 

Kontrastmittel – für verschiedene Fragestellungen ist es nötig, ein jodhaltiges Kontrastmittel in die
Armvene zu applizieren. Röntgenkontrastmittel sind gut verträglich, bei der Injektion tritt meist ein
Wärmegefühl auf. In einem geringen Prozentsatz treten allergische Reaktionen auf. Starke
allergische Reaktionen sind sehr selten.

 

Es muss ein aktueller Schilddrüsen- und Nierenwert vorliegen (Bestimmung durch den Hausarzt).
Ist eine Kontrastmittelallergie, Schilddrüsenüberfunktion oder Nierenfunktionseinschränkung
bekannt, teilen Sie uns dies bitte vor der Untersuchung mit. Es muss ggf. auf eine
Kontrastmittelgabe verzichtet werden.

 

Bei schwangeren Patientinnen wird die Computertomographie nur in Ausnahmefällen
(lebensbedrohlichen Notfallsituationen) durchgeführt.

 

Voraufnahmen und Vorbefunde – wir freuen uns immer auf die Vorlage von Voruntersuchungen.
Der Vergleich mit älteren Aufnahmen hilft sehr bei richtiger Diagnosestellung und
Verlaufsbeurteilung.

CT-gesteuerte Schmerztherapie

CT-gesteuerte Schmerztherapie

 

Für die Therapie von Schmerzpatienten bieten wir die Durchführung CT-gesteuerter Injektionen an
der Wirbelsäule auf Überweisung durch einen befugten Arzt an (auch periartikuläre Therapie (PAT)
genannt).

 

Das Verfahren stellt eine Erweiterung des Behandlungsspektrums für Schmerzpatienten mit
Nacken- und Armbeschwerden, Rückenschmerzen und Bandscheiben- bzw. Ischiasbeschwerden
dar.

 

Eine Injektionsnadel wird in die Nähe des gereizten Gelenkes oder Nervens vorgeschoben und die
Position der Nadel mit der CT kontrolliert. Die korrekte Verteilung der injizierten Substanz kann so
sehr genau gesteuert und hochkonzentriert an den gewünschten Wirkort gebracht werden.

Medizinische Informationen zur CT-gesteuerten Schmerztherapie

 

Die CT-gesteuerte Schmerztherapie ist dann sinnvoll, wenn konservative Maßnahmen nicht zu
ausreichender Beschwerdelinderung geführt haben oder wenn bei schwerwiegenden akuten
Wurzelreizsyndromen eine OP vermieden werden soll. Wegen der millimetergenauen Einführung
der Injektionsnadel lassen sich durch geringe Medikamentendosen (z. B. 1 ml Bupivacain 0,25 %
als Lokalanästhetikum und Triamcinolon 10 mg als Antiphlogistikum) hohe lokale
Wirkstoffkonzentrationen erreichen. Dadurch können systemische Wirkungen gering gehalten und
lokale Komplikationen vermieden werden.

 

Ziel der Behandlung ist die Unterbrechung des Circulus vitiosus Nervenwurzelödem / zelluläre
entzündliche Infiltration / lokale Entzündungsmediatoren (Prostaglandine) / Störung der lokalen
Mikrozirkulation / Zunahme des Ödems. Dadurch kann oft ein dauerhaft schmerzfreier Zustand
erreicht werden. Bei akuten Bandscheibenvorfällen mit inkompletten Paresen kann eine sofortige
CT-gesteuerte Schmerztherapie in vielen Fällen die Parese zur Rückbildung bringen. Die Therapie
erfordert etwa 4 bis 6 Sitzungen mit 1 bis 2 Sitzungen pro Woche.

 

Die Facettenbehandlung wird bei Schmerzzuständen durchgeführt, die ihren Ursprung in den
kleinen Wirbelgelenken haben und z. T. pseudoradikulär ausstrahlende Schmerzen in die
Dorsalseiten der Oberschenkel und bisweilen auch der Unterschenkel verursachen. Angriffspunkt
der Behandlung sind die Nervenendigungen in der Gelenkkapsel der Facettengelenke. Dabei wird
zunächst Lokalanästhetikum, evtl. gemischt mit einem Kortikoid, dorsal an die Gelenkkapsel
injiziert. Durch vorherige Probeinjektion von Kontrastmittel wird die korrekte Verteilung der
injizierten Substanz überprüft. Entsprechend dem Erfolg wird in nächster Sitzung evtl. eine
Alkoholdenervation mit 96 %-igem Alkohol durchgeführt, wobei durch die Probeinjektion von
Kontrastmittel sichergestellt ist, dass kein Abfließen in das Foramen intervertebrale erfolgt. In den
meisten Fällen wird die Behandlung an mehreren Facettengelenken in einer Sitzung durchgeführt.

 

Die Erfolgsaussicht der Facettenbehandlung ist etwas geringer anzusetzen als die der
periradikulären Therapie. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, daß es sich häufig um Patienten
mit jahre- oder jahrzehntelang bestehenden Schmerzzuständen handelt mit entsprechender Störung
des Schmerzempfindens und der Schmerzverarbeitung.

 

Bei der Facettenbehandlung haben sich etwa 4 -8 Therapiesitzungen als sinnvoll erwiesen.

 

Voraussetzungen für die CT-gesteuerte Schmerzbehandlung und Nebenwirkungen.

 

Die o. g. Verfahren sind unter Berücksichtigung der Indikationsgruppen hochwirksame
Behandlungen mit minimaler Nebenwirkungsrate. Die Resorption der niedrig dosierten Kortikoide
mit nachfolgender systemischer Wirkung sollte insbesondere bei Diabetikern beachtet werden. Eine
Blutgerinnungsstörung sollte ausgeschlossen sein.
Eine Kontrastmittelallergie muss berücksichtigt werden.

 

Selten kann es nach lumbaler CT-gesteuerter Schmerztherapie durch die Wirkung des verwendeten
Lokalanästhetikums zu einer kurzzeitigen Beinschwäche kommen. Daher ist es wünschenswert,
wenn der Patient nicht selber im PKW zur Behandlung kommt oder anschließend einen längeren
Fußmarsch antreten muss. Nach Alkoholinjektion können gelegentlich brennende oder dumpfe
Schmerzen am Injektionsort entstehen, die (in Einzelfällen) bis zu mehreren Tagen andauern
können.

 

Nach der Behandlung soll der Patient noch etwa 1/2 Stunde zur Überwachung in unserer Praxis
verbleiben.

Nuklearmedizin / Gelenktherapie

Schilddrüsenuntersuchung

Schilddrüsenuntersuchung

 

Zu Beginn der Untersuchung werden die jeweiligen Beschwerden in einem Arztgespräch erfragt. Oft geht es darum, ob die Schilddrüse zu viel oder zu wenig Hormon produziert (Schilddrüsenüber oder –unterfunktion). Nicht selten gilt es zu klären, ob verstärktes Druckgefühl im Hals mit einer Vergrößerung der Schilddrüse zusammenhängt oder darum, dass bei einer Ultraschalluntersuchung des Hausarztes Verknotungen gesehen wurden.

 

Nach dem Patientengespräch wird meist eine Ultraschalluntersuchung im Halsbereich angeschlossen. Bleibt der Verdacht auf eine Erkrankung der Schilddrüse bestehen, so wird oft eine ergänzende Schilddrüsenszintigraphie zur weiteren Abklärung notwendig.

 

Schilddrüsensonographie

 

Die Schilddrüsensonographie ist eine Ultraschalluntersuchung. Sie dauert ca. 2 – 4 Minuten. Ein Strahlenrisiko gibt es dabei nicht. Die Schilddrüse – vorne im Hals unterhalb des Kehlkopfes gelegen – wird zur Größenbestimmung ausgemessen. Sowohl zu große als auch zu kleine Schilddrüsen können krankhaft sein.

 

Außerdem wird nach Knoten in der Schilddrüse gesucht. Die Helligkeit sowie die Gleich-mäßigkeit des Schallbildes  der Schilddrüse geben weitere wichtige Informationen. Zusätzlich kann die Durchblutung und die Elastizität von Knoten gemessen werden.

 

Schilddrüsenszintigraphie

 

Die Schilddrüsenszintigraphie dient dazu die Hormonproduktion im „Foto“ sichtbar zu machen.

 

Findet man in der Schilddrüse einen knotigen Bezirk, muss geklärt werden, welche Bedeutung dieser hat und auch ob eine Behandlung erforderlich ist. Hierfür ist es wichtig zu wissen, ob in dem knotigen Bezirk Hormon produziert wird oder nicht. Ist der Knoten überaktiv (man sagt hierzu auch „heißer“ Knoten), so produziert er vermehrt Hormone. Ist der Knoten wenig aktiv (man sagt hierzu auch „kühler“ oder „kalter“ Knoten), so produziert er Hormone in geringerem Ausmaß.

 

Diese Unterscheidung ist heute sehr einfach und schnell möglich. Zur Durchführung der Szintigraphie wird ein Mittel (Technetium-Pertechnetat) in eine Armvene gespritzt. Es handelt sich hierbei nicht um ein Kontrastmittel. Im Gegensatz zu jodhaltigen Kontrastmittel gibt es hierauf keine Unverträglichkeitsreaktionen.

 

Dieses Mittel lagert sich nach einigen Minuten in der Schilddrüse ein. Nach der Injektion und einer Wartezeit von ca. 10 -15 Minuten setzen Sie sich vor eine Gammakamera (s.Foto). Hier wird für ca. 5 Minuten eine Aufnahme angefertigt. Sie können während dieser Zeit ganz normal schlucken und atmen. Am Ende der 5 Minuten hat die Kamera aufgezeichnet, welche Zentren stärker oder weniger aktiv sind.

 

Das Untersuchungsergebnis wird vervollständigt von den Schilddrüsenlaborwerten. Diese Werte werden in unserer Praxis bestimmt. Die Bestimmung der Werte benötigt einige Stunden. Daher liegen die Blutwerte  meist erst gegen Abend oder am nächsten Tag vor.
Am Ende der Untersuchung teilen wir Ihnen mit, was wir gefunden haben. Da oft die Laborwerte eine wichtige Rolle spielen für das Gesamtbild und diese oft erst am Folgetag vorliegen, ist der Arzt/ die Ärztin nicht immer in der Lage unmittelbar eine abschließende Bewertung vorzunehmen.

 

Der überweisende Arzt erhält von uns einen Brief, in dem ihm sowohl alle Ergebnisse als auch ein Behandlungsvorschlag mitgeteilt werden. Dieser Brief erreicht Ihren überweisenden Arzt etwa 7-10 Tage nach Ihrer Vorstellung in unserer Praxis. Der überweisende Arzt kann Ihnen dann alles über die Ergebnisse und eine eventuell erforderliche Behandlung berichten.
Wie viel Zeit müssen Sie für den Praxisbesuch veranschlagen? Für Anmeldung, ggf. kurze Wartezeit, Arztgespräch, Ultraschall, Blutabnahme und ggf. Szintigraphie sowie Abschlussgespräch sollten Sie insgesamt etwa 60 Minuten einplanen. Bei unplanmäßigen Notfällen kann sich der Ablauf (selten) auch schon mal leicht verzögern.

Knochen-(Skelett)szintigraphie

Knochen-(Skelett)szintigraphie

 

Die Knochen-(Skelett)Szintigraphie dient als Ergänzung zur Röntgendiagnostik bei Knochenerkrankungen. Hinsichtlich bestimmter diagnostischer Fragestellungen ist diese Methode dem Röntgen überlegen. Typische Einsatzbereiche sind z.B. die Abklärung von Gelenk- oder Rückenbeschwerden hinsichtlich genauer Lokalisation und Ursache. Gelenkentzündungen können genau beurteilt werden. Die Knochenszintigraphie wird u.a. auch eingesetzt, um bei bösartigen Prozessen ein Übergreifen der Geschwulst auf den Knochen zu beurteilen. Auch Knochenbrüche, die im Röntgen nicht sichtbar sind, können mit Hilfe der Skelettszintigraphie aufgezeigt werden.

 

Praktisches Vorgehen:

 

Zuerst werden ca. 1-2 ml einer gut verträglichen Substanz in die Armvene injiziert. Unmittelbar darauf werden die ersten Bilder an einer Kamera (sogenannte Gammakamera, siehe Bild) angefertigt. Die Aufnahme macht auch Menschen mit Platzangst in der Regel keinerlei Probleme.

 

Dann haben Sie „Pause“. Für etwa 1,5 – 2 Stunden. Warum so lange? Die eingespritzte Substanz wird langsam aus dem Blut geklärt. Ohne diese Pause würde man keine gute Bildqualität für die nachfolgenden Aufnahmen erhalten. Sie können, wenn Sie wollen, die Praxis in der Pause verlassen. Hilfreich ist es, während der Pause gut zu trinken. Das verbessert zum einen die Bildqualität und hilft auch, die Gesamtstrahlung noch weiter zu reduzieren. Zum festgesetzten Zeitpunkt wird dann zum zweiten Mal ein Bild mit der Gammakamera angefertigt.

 

Häufig kann der Befund schon unmittelbar nach der Untersuchung besprochen werden. Bei einigen Untersuchungen ist jedoch eine technisch aufwendige Datenverarbeitung am Computer erforderlich. In diesen Fällen steht das Untersuchungsergebnis nicht unmittelbar nach den Aufnahmen zur Verfügung. Der Befund wird dem überweisenden Arzt in jedem Fall per Post zugesandt. In eiligen Fällen können Sie den Befund auch selber erhalten oder der überweisende Kollege erhält den Bericht schnellstmöglich per Fax.

 

Nebenwirkungen:

 

Das Einspritzen der injizierten Substanz (”Technetium-HDP”) wird vom Patienten außer dem unvermeidlichen kleinen “Piks” nicht bemerkt. Es kann nicht zu körperlichen Reaktionen auf die Substanz kommen. Es handelt sich auch nicht um ein Röntgen-Kontrastmittel und enthält kein Jod. Daher kann die Untersuchung auch bei Menschen mit Kontrastmittelallergie problemlos durchgeführt werden. Die injizierte Substanz strahlt schwach. Die Gesamtstrahlung für den Patienten über die gesamte Zeit liegt in einem niedrigen Bereich. Sie entspricht lediglich soviel Strahlung, wie bei einer Röntgendarstellung der Lendenwirbelsäule eingesetzt wird. Es ist auch unerheblich, ob bei der Szintigraphie eine Aufnahme oder mehrere Aufnahmen gemacht werden, da – anders als beim Röntgen – keine Strahlung aus der Kamera kommt. Insofern hilft die Skelettszintigraphie in vielen Fällen, Strahlen einzusparen z.B. wenn mehrere Körperregionen untersucht werden sollen.

Herzszintigraphie

Herzszintigraphie

 

Was ist eine Herz- bzw. Myokardszintigraphie?

 

Diese Untersuchung wird durchgeführt bei Verdacht auf Durchblutungsstörungen des Herzmuskels oder auch, wenn unklar ist, welche von bereits bekannten Herzkranzgefäßverengungen (Stenosen) so schwerwiegend sind, dass hier z.B. eine solche Engstelle aufgeweitet oder gar durch einen Bypass überbrückt werden muss.

 

Vorbereitung

 

Zur Untersuchung sollten Sie möglichst nüchtern kommen. Diabetiker dürfen ein leichtes Frühstück einnehmen. Vor der Untersuchung dürfen Sie 12 Stunden zuvor keine koffeinhaltigen Getränke/Speisen zu sich nehmen: Kein Kaffee, Tee (schwarz/grün), Colagetränke, Schokolade, Kakao, koffeinhaltige Medikamente (Schmerzmittel).
Etwas (Mineral-)Wasser ist erlaubt.
In der Regel müssen bestimmte Medikamente vor der Untersuchung abgesetzt werden.

 

Untersuchungsablauf

 

Belastung:
Diese erfolgt meist auf einem Fahrradergometer mit gleichzeitiger Ableitung eines EKGs. Bei der höchsten Belastungsstufe wird eine schwach radioaktive Substanz in eine Vene injiziert, die sich dann entsprechend der Durchblutung zu diesem Zeitpunkt im Herzmuskelgewebe anreichert. Nach der Fahrradbelastung folgt zunächst eine Frühstückspause und danach die ersten Aufnahmen des Herzens.

 

Statt einer Fahrradergometrie kann als Belastungsverfahren auch eine Infusion von einem gefäßerweiternden Medikament erfolgen (z.B. wenn der Patient nicht Fahrrad fahren kann, bestimmte Medikamente einnehmen muss oder auch bei manchen EKG-Veränderungen).

 

Ruheuntersuchung:
Als zweiter Teil folgt dann eine Untersuchung in körperlicher Ruhe. Hierzu erfolgt eine zweite Injektion eines Durchblutungsmarkers, dann eine zweite Frühstückspause und weitere Kameraaufnahmen des Herzens.

 

Insgesamt sollten Sie 4 bis 5 Stunden Zeit für die gesamte Untersuchung einplanen. Warum so lange? Die eingespritzte Substanz wird langsam aus dem Blut geklärt. Daher gibt es nach der jeweiligen Spritze eine Pause. Ohne diese Pause würde man keine gute Bildqualität erhalten.

 

Komplikationen/Nebenwirkungen

 

Es können grundsätzlich die gleichen Komplikationen wie bei jeder stärkeren Belastung auftreten, wobei bei dieser Untersuchung jedoch ein/e Arzt/Ärztin anwesend ist.
Seltene Komplikationen sind z.B. Herzrhythmusstörungen, plötzliche Lungenstauung bei Herzschwäche oder auch ein Herzinfarkt.
Die verwendete schwach radioaktive Substanz ist sehr gut verträglich, es gibt keine Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Die Strahlenexposition ist insgesamt etwas niedriger als bei einem CT der Bauchorgane (ca. 8 mSv, die natürliche jährliche Strahlenexposition beträgt etwa 2,4 mSv).

Lungenszintigraphie

Lungenszintigraphie

 

Mit der Lungenszintigraphie kann die Durchgängigkeit der Lungengefäße geprüft werden. Die Lungenszintigraphie wird daher eingesetzt, um auszuschließen, dass eines oder mehrere Lungengefäße durch ein Blutgerinnsel verschlossen sind. Diese Fragestellung kann mit einfachem Röntgen meist nicht sicher beantwortet werden. Mittels der Szintigraphie gelingt dieser Nachweis jedoch einfach und schnell.

 

Praktisches Vorgehen:

 

Die Untersuchung wird fast immer im Liegen in Rückenlage durchgeführt. Die  Kleidung können Sie hierfür anbehalten. Es wird einmalig in die Armvene eine gut verträgliche Substanz injiziert. Unmittelbar darauf fertigt die Kamera Aufnahmen der Lunge an.

 

Nach dem Ende der Aufnahmen steht das Ergebnis oft unmittelbar fest und kann dann gleich mitgeteilt werden, bzw. in einem Kurzbefund an den überweisenden Arzt (z.B. Ihrem Hausarzt) mitgereicht werden. In wenigen Fällen müssen im Anschluss noch Ergänzungsaufnahmen angefertigt werden.

 

Nebenwirkungen:

 

Die injizierte Substanz  wird vom Patienten in der Regel nicht bemerkt. Es kann nicht zu körperlichen Reaktionen in Form von Allergie oder Übelkeit kommen. Es handelt sich auch nicht um ein Kontrastmittel. Daher kann die Untersuchung auch bei Menschen mit Kontrastmittelallergie problemlos durchgeführt werden. Die injizierte Substanz strahlt schwach. Die Gesamtstrahlung für den Patienten über die gesamte Untersuchungszeit liegt in einem niedrigen Bereich und entspricht deutlich weniger Strahlung, als z.B. bei einer einzelnen Röntgenuntersuchung der Lendenwirbelsäule.

RSO-Gelenktherapie

RSO-Gelenktherapie

 

Die Radiosynoviorthese (RSO) ist eine nuklearmedizinische Gelenktherapie. Ziel der Therapie ist es, Entzündungsprozesse von chronisch erkrankten Gelenken zu stoppen und so eine deutliche Schmerzlinderung zu erreichen. Durch die RSO wird die Gelenkinnenhaut (Synovialis) behandelt. Daher ist mit einer Schmerzrückbildung immer dann zu rechnen, wenn eine Entzündung der Gelenkinnenhaut ursächlich mit den Beschwerden in Zusammenhang steht.

 

Dies ist der Fall bei der rheumatoiden Arthritis (Gelenkrheuma), bei anderen Arthritis-Formen (z. B. Psoriasisarthritis, Arthritis bei Morbus Bechterew, undifferenzierte Arthritis). Eine reine Arthrose lässt sich mittels RSO nicht erfolgreich behandeln. Anders sieht es aus, wenn durch die Arthrose die Gelenkinnenhaut gereizt wird und diese Reizung zu Schmerz, Überwärmung und Schwellung des betroffenen Gelenkes führt. In diesem Fall lässt sich die Begleitentzündung im Gelenk (häufig ist das Kniegelenk betroffen) gut therapieren.

 

Bei welchen Erkrankungen hilft die RSO?

 

Wie bereits oben erwähnt, kann die RSO bei chronischen Gelenkerkrankungen eingesetzt werden. Die Hauptanwendungsgebiete sind chronische Polyarthritis („Gelenkrheuma“) sowie andere Formen der chronischen Gelenkentzündung. Darüber hinaus wird die Behandlung häufig bei einer sogenannten „aktivierten Arthrose“ durchgeführt, also bei einer Arthrose, bei der ein begleitender Reizzustand oder eine begleitende Ergussbildung behandelt wird.

 

Welche Gelenke kann man behandeln?

 

Prinzipiell lassen sich alle Gelenke der oberen Extremitäten (von der Schulter bis zum Finger) sowie der unteren Extremitäten (von der Hüfte bis zu den Zehen) behandeln. Eine Therapie im Bereich der Wirbelsäule ist nicht möglich.

 

Welche „Voraussetzungen“ müssen für eine RSO vorliegen?

 

Die RSO ist als sehr wirksame Therapie bekannt, dennoch gibt es verschiedene Dinge vor der Entscheidung für eine Therapie zu berücksichtigen. Bei der rheumatoiden Arthritis („Gelenkrheuma“) darf eine RSO nur dann durchgeführt werden, wenn spezielle Rheumamedikamente (sog. „Basistherapie“) über einen längeren Zeitraum eingenommen wurden. Diese Basismedikation behandelt den ganzen Körper und ist daher in der Regel einer Behandlung nur einzelner Gelenke mittels RSO vorzuziehen.
Liegt als Grunderkrankung eine „aktivierte Arthrose“ vor, so ist eine medikamentöse Basistherapie nicht erforderlich.

 

Wer führt die RSO durch?

 

Die RSO wird nur von Nuklearmedizinern durchgeführt. Der Nuklearmediziner wird Sie ausführlich über das Therapieverfahren informieren. Für die Voruntersuchung wird in der Regel ein ambulanter Termin vereinbart. Durch die Ergebnisse dieser Untersuchung kann abgeschätzt werden, ob Ihnen eine RSO eine Heilung oder Linderung Ihrer Beschwerden verspricht. Die Untersuchung beinhaltet meist eine „Szintigraphie“, mit der sich der Grad der Entzündung feststellen lässt. Hierfür wird Ihnen eine Substanz in die Armvene gespritzt, die sich im Körper verteilt. Unmittelbar nach der Injektion werden Aufnahmen der Gelenke angefertigt. Zusätzlich ist es meist erforderlich, auch nach 1 1/2 bis 2 Std. eine 2. Aufnahme anzufertigen. Wenn die RSO für Sie erfolgversprechend ist, wird ein Therapietermin für Sie vereinbart werden.

 

Praktische Durchführung der RSO:

 

Die Behandlung selbst besteht aus der einmaligen Injektion eines Nuklids in das betreffende Gelenk. Das Einspritzen in das Gelenk wird unter Durchleuchtung durchgeführt. Die Substanz „schwimmt“ zunächst frei im Gelenk und wird dann von der entzündeten Gelenkinnenhaut wie von einem Schwamm aufgesogen und festgehalten. Das Nuklid sendet Elektronen aus mit einer Reichweite von max. 1 mm (Fingergelenke) bis max. 10 mm (Kniegelenke). Es kommt also zu einer Energieübertragung auf das Entzündungsgewebe. Hierdurch wird sich die Entzündung in der Regel ohne spürbare Nebenwirkung allmählich zurückbilden. Unmittelbar nach der Injektion wird das behandelte Gelenk bandagiert und muß für 48 Stunden ruhig gestellt werden. Die Ruhigstellung ist sehr wichtig, da hierdurch ein Abfließen der eingespritzten Substanz aus dem Gelenk vermindert wird.Bei der Therapie von Gelenken der unteren Körperhälfte (Hüftgelenk, Kniegelenk, Sprunggelenk, Zehengelenke) darf das betreffende Bein für 48 Stunden nicht mit dem vollen Gewicht belastet werden. Dies bedeutet nicht, dass Bettruhe einzuhalten wäre.

Das Gehen an Unterarmgehstützen ist erlaubt, wenn dabei die behandelte Extremität entlastet werden kann. Ist dies nicht möglich (z. B. bei rheumatischen Beschwerden auch an den Händen), so empfehlen wir, das Bewegungsausmaß auch für 2 Tage auf das Notwendigste zu beschränken (Gang zur Toilette). Das therapierte Bein / der therapierte Arm muss nicht hochgelegt werden.

 

Gibt es Nebenwirkungen?

 

Die RSO ist ein sehr schonendes Therapieverfahren. Nebenwirkungen treten daher bei Therapie der meisten Gelenke nicht auf. Bei Therapien der Finger/Zehen kann es kurzzeitig (für 1- 2 Tage) auch zu einer vorübergehenden Schmerzverstärkung kommen, die Ausdruck der therapeutischen Wirkung der eingebrachten Substanz ist. Nebenwirkungen treten insgesamt erfreulicherweise nur sehr selten auf. Sie erhalten ausreichend Gelegenheit, im Vorgespräch noch weitere Fragen hinsichtlich der Therapie zu stellen.

 

PDF: Nach der RSO (PKW-Transport bei Knie-/Fuß-Behandlung)

PDF: Nach der RSO – Wie geht es weiter?

Nierenszintigraphie

Nierenszintigraphie

 

Mit Hilfe der Nierenszintigraphie können Aussagen zur Funktion und möglichen krankhaften Veränderungen der Nieren gemacht werden. So kann wesentlich besser als mit einer Blutuntersuchung bestimmt werden, in welchem Ausmaß die Nieren in der Funktion eingeschränkt sind und dieses auch im Seitenvergleich für jede Niere einzeln.

 

Darüber hinaus kann mit der Szintigraphie der Abfluss des Harns von den Nieren in die Harnblase präzise gemessen werden. Sollte der Verdacht auf einen gestörten Abfluss bestehen, so liegt möglicherweise eine Engstelle zwischen Niere und Blase vor. Dies kann zu einem Rückstau in die Nieren mit daraus erfolgender Nierenschädigung führen.

 

Ob ein Rückstau vorliegt und wie stark dieser ausgeprägt ist, lässt sich szintigraphisch recht einfach erfassen. Auch lassen sich Hinweise  darüber gewinnen, ob ein Rückstau möglicherweise so stark ausgeprägt ist, dass das Nierengewebe hierdurch Schaden nehmen könnte. In manchen Fällen ist ein Bluthochdruck durch eine Nierenerkrankung bedingt. Die Diagnose dieses “renalen Hypertonus” ist für die weitere Therapie notwendig und lässt sich recht einfach szintigraphisch stellen.

 

Praktisches Vorgehen:

 

In den Stunden vor der Untersuchung sollten Sie ausreichend Flüssigkeit zugeführt haben, damit die Nieren gut “arbeiten”. Die Untersuchung wird an einer Kamera (so genannte “Gammakamera”) durchgeführt. Diese Untersuchung bereitet auch Menschen mit Platzangst keine Probleme. Fast immer erfolgt die Untersuchung im Liegen. Die Kleidung können Sie anbehalten. Lediglich Gürtel mit Metallteilen auf der Rückseite sollten abgelegt werden.

 

Es werden ca. 1-2 ml einer gut verträglichen Substanz in die Armvene injiziert. Nach der Injektion fertigt die Kamera, die unter der Liege platziert ist, die Bilder an. Bewegungen in der Rumpfgegend sollten während der Untersuchung möglichst vermieden werden. Die Untersuchung dauert insgesamt 30 – 40 Minuten. In der zweiten Hälfte der Untersuchung wird dann nochmals Blut abgenommen.

 

Nach der Untersuchung müssen die Daten zunächst elektronisch ausgewertet werden. Daher ist es in der Regel nicht möglich, das Ergebnis unmittelbar nach dem Ende der Untersuchung mitzuteilen. Der Befund wird daher dem überweisenden Arzt (z.B. dem Urologen) per Post zugesandt. In eiligen Fällen erhält der überweisende Kollege das Ergebnis kurzfristig per Fax.

 

Nebenwirkungen:

 

Die injizierte Substanz  wird vom Patienten gut vertragen. Es kann nicht zu körperlichen Reaktionen kommen. Da es  sich auch nicht um ein Kontrastmittel handelt, kann die Untersuchung auch bei Menschen mit Kontrastmittelallergie problemlos durchgeführt werden. Die injizierte Substanz strahlt schwach. Die Gesamtstrahlung für den Patienten ist niedrig. Sie ist deutlich niedriger als z.B. bei einer einzelnen Röntgenuntersuchung der Lendenwirbelsäule.

Kernspintomographie

Kernspintomographie

Kernspintomographie

 

Zentrale Terminvergabe über die Praxis,
Tel.: (0511) 1237170
Termine nach Vereinbarung auch nach 18 Uhr.

 

Standorte:
Krankenhaus Henriettenstift, Marienstrasse
www.henriettenstiftung.de
Radiologie im Heidehaus, Garbsen
www.radiologie-im-heidehaus.de

 

Der Kernspintomograph besteht aus einer etwa 1 Meter langen Röhre (Durchmesser 60 oder 70
cm), in der ein starkes Magnetfeld herrscht. In die Mitte wird der zu untersuchende Körperteil mit
Hilfe einer Patientenliege eingebracht. Während der Untersuchung entstehen laute Klopfgeräusche,
darum bekommen Sie von uns einen Gehörschutz in Form eines Kopfhörers oder von
Ohrenstöpseln.

Die gesamte Untersuchung dauert je nach Körperregion meistens ca. 15 – 25 Minuten.

 

Schädigende Wirkungen am Menschen, auch an ungeborenen Kindern, sind durch
Kernspintomographie-Untersuchungen nicht bekannt.

 

Die häufigsten Einsatzgebiete der Kernspintomographie (MRT) sind Untersuchungen von Kopf,
Wirbelsäule, Bauchraum und Gelenken. Aber auch Untersuchungen nahezu aller übrigen
Körperteile und Organe wie z.B. die Kernspintomographie der Brust werden immer häufiger
aufgrund vielfältiger Vorteile durchgeführt.

 

Neben Routineuntersuchungen sind auch Spezialuntersuchungen wie die Darstellung der Beckenund
Beinarterien, Ganzkörperdarstellung und Weiteres möglich.

 

Was ist zu beachten?

 

Kontraindikationen – die meisten Herzschrittmacher, einige ältere Modelle der künstlichen
Herzklappen und einige elektronische Implantate des Innenohres sind nicht MRT-tauglich. Bitte
bringen Sie den entsprechenden Implantatausweis mit. Auch Patienten mit
Granatsplitterverletzungen und Stentprothesen sollten sich vorher über die Durchführbarkeit der
Untersuchung bei uns informieren lassen.

 

Platzangst – Falls Sie an Platzangst leiden sagen Sie uns dies bitte schon bei der Terminabsprache.
Bringen Sie nach Möglichkeit eine Begleitperson mit. Vor der Untersuchung wird Ihnen dann
gegebenenfalls ein Beruhigungsmittel verabreicht. Nach der Untersuchung dürfen Sie mehrere
Stunden nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen führen.

 

Kontrastmittel – Für verschiedene Fragestellungen ist es nötig, ein spezielles MRT-Kontrastmittel
in die Armvene zu spritzen. Dieses Kontrastmittel unterscheidet sich grundlegend vom jodhaltigen
CT-Kontrastmittel und ist gut verträglich, gravierende allergische Reaktionen sind außerordentlich
selten. Das Kernspinkontrastmittel kann auch bei Schilddrüsenüberfunktion, einer geringgradigen
Nierenfunktionseinschränkung und einer Allergie gegen jodhaltiges Kontrastmittel eingesetzt
werden.

Zuletzt in der Presse verbreitete Meldungen über „Kontrastmittelablagerungen im Gehirn“ haben
vielfach zu Verunsicherung bei Patienten und kritischen Nachfragen geführt.

Schon seit etwa 2014 ist bekannt, dass Gadolinium als Ablagerung in verschiedenen Regionen des
Gehirns nachweisbar ist. Diese Anreicherungen wurden vor allem bei Patienten beobachtet, die bei
Tumorleiden oder entzündlichen Erkrankungen wiederholt Kontrastmittel in kurzen Abständen
erhielten. Der derzeitige wissenschaftlichen Erkenntnisstand zeigt zusammenfassend, dass diese
Ablagerungen keine Erkrankungen oder Symptome verursachen.

Der untersuchende Radiologe wird unter Berücksichtigung Ihrer individuellen Krankengeschichte
die sichere Auswahl des geeigneten Präparates treffen.

 

Zudem befolgen wir zu Ihrer Sicherheit folgende Grundsätze:

 

  • Der Einsatz erfolgt nur nach sorgfältiger Abwägung, ob sich durch Kontrastmittel zusätzliche
    wichtige Informationen gewinnen lassen.
  • Es wird grundsätzlich die geringste Menge eines Kontrastmittels verabreicht.
  • Die Kontrastmittelgabe erfolgt nur unter Berücksichtigung ihrer individuell bestehenden
    Risikofaktoren. (Nierenerkrankungen, Diabetes mellitus oder Allergien)
  • Alle verwendeten Kontrastmittel sind nach internationalen und deutschen Richtlinien überprüft
    und als Arzneimittel zugelassen.

 

Schwangerschaft – die Kernspintomographie kann auch während der Schwangerschaft
durchgeführt werden. Erst jüngst hat eine amerikanische Studie nachgewiesen, dass keine
nachteiligen Folgen für das ungeborene Kind zu erwarten sind (JAMA 2016; 316: 952-961). Jedoch
muss in Betracht gezogen werden, daß die erhebliche Lärmbelästigung eine Stresssituation für den
Fötus darstellt. Von der Verwendung von gadoliniumhaltigen Kontrastmitteln wird abgeraten.

 

Voraufnahmen und Vorbefunde – wir freuen uns immer auf die Vorlage von Voruntersuchungen.
Der Vergleich mit älteren Aufnahmen hilft sehr bei richtiger Diagnosestellung und
Verlaufsbeurteilung.

 

Für weitere Einzelheiten und Terminabsprachen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung

Mammographie

Mammographie

Ein ärztlicher Ratgeber von PD Dr. med. Jens-Holger Grunert als PDF-Datei kostenlos erhältlich.

 

Bei Ihnen soll eine Mammographie durchgeführt werden. Wir möchten Sie über diese Untersuchungsmethode informieren.

 

Die Mammographie ist ein Röntgenverfahren zur Erkennung von Brustkrebserkrankungen. Darüber hinaus lassen sich mit der Mammographie auch gutartige Erkrankungen der Brust diagnostizieren. Die Mammographie ist das einzige Verfahren, welches -regelmäßig durchgeführt- nachgewiesenermaßen die Sterblichkeit an Brustkrebs deutlich (bis 35 %) reduzieren kann. Alle anderen Verfahren konnten diesen Beweis bisher nicht erbringen.

 

Wir sind stolz, Ihnen für Ihre Untersuchung eines der weltweit besten zur Zeit verfügbaren Mammographiegeräte anbieten zu können. Unser hochmodernes Gerät der Firma General Electric (GE) verfügt über einen sehr empfindlichen digitalen Vollfelddetektor mit geringer Strahlenbelastung und Tomosynthese (3-D-Mammographie). Wir sind einer der wenigen Anbieter in Niedersachsen, der das neue Verfahren der kontrastmittelunterstützten Mammographie durchführt (genauere Beschreibung der beiden Methoden s.u.).

 

Die Mammographie kann Frühformen des Brustkrebses aufgrund von feinsten Verkalkungen nachweisen. In der Regel ist es dann noch nicht zu einer Ausbreitung des Krebses in das umliegende Gewebe und zu Absiedelungen in andere Organe gekommen. Der Ultraschall der Brust weist Tumoren erst ab einem Durchmesser von etwa 5 mm nach. Das Abtasten der Brust deckt in der Regel abhängig von der Brustgröße und Brustdichte Tumoren erst ab einer Größe von 1 bis 3 cm auf.

 

Zur Erstellung einer guten Aufnahme gehört die richtige Einstellung der Brust im Gerät. Eine Kompression der Brust lässt sich für ein optimales Bild und damit eine optimale Befundung nicht vermeiden. Die Kompression ist auch gleichzeitig Strahlenschutz, da das Gewebe, das von den Strahlen durchdringt werden muss, durch die Kompression dünner wird und die Strahlendosis so zusätzlich reduziert werden kann. Sollten Sie Bedenken hinsichtlich des Untersuchungsvorganges haben, lassen Sie sich von unseren Ärzten beraten. Lassen Sie sich von den Assistentinnen leiten und versuchen Sie, bei der mammographischen Einstellung weitgehend passiv zu bleiben.

 

Um die Strahlenbelastung für unsere Patientinnen auf einem sehr niedrigen Niveau zu halten, nehmen wir an internen u. externen Qualitätskontrollen teil. Hierbei wurde uns regelmäßig von der „Ärztlichen Stelle Röntgen“ der Ärztekammer Niedersachsen als auch der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen sowie im Rahmen der jährlichen Qualitätsüberprüfung durch eine externe technische Prüfstelle als auch im Rahmen regelmäßiger Wartungen durch die Herstellerfirma ein einwandfreies Funktionieren der Geräte, gerade auch in Bezug auf die Strahlendosis, bescheinigt. Durch eine auf freiwilliger Basis durchgeführte Doppelbefundung (zwei Fachärzte befunden die Mammographien unabhängig voneinander) können wir die ärztliche Qualität der Befundung weiter steigern. Zusätzlich nehmen unsere Ärzte an bundesweit organisierten Prüfungen alle zwei Jahre teil.

 

Die von uns angebotene Ultraschalluntersuchung der Brust (Mammosonographie) steht zur Mammographie nicht in Konkurrenz, sondern ist eine ideale Ergänzung bei jüngeren Patientinnen mit dichter Brust und bei Patientinnen mit Mastopathie. Hierdurch kann die Brustkrebs-Erkennungsrate auf 90% bis 95% gesteigert werden. In Einzelfällen kann auch die Durchführung einer Kernspintomographie sinnvoll sein.
Da wir uns ausführlich Zeit für unsere Patientinnen nehmen, kann es gelegentlich zu Wartezeiten kommen. Wir bitten Sie um Ihr Verständnis.

 

Tomosynthese, 3-D Mammographie

 

Die Tomosynthese, gelegentlich auch 3-D-Mammographie genannt, ist ein mammographisches Verfahren, das eine räumliche Auflösung der Bruststruktur ermöglicht. Hierfür wird die Röntgenröhre über der Brust in einem Winkel bewegt. Die erhaltenen Bildinformationen werden zu Schichtbildern berechnet. Für die untersuchte Frau ändert sich im Vergleich zur Mammographie wenig. Sie wird den Unterschied kaum bemerken, da die Untersuchung auch am Mammographiegerät durchgeführt wird. Mammographiegeräte, die eine solche Option haben, sind jedoch deutlich teurer als normale Mammographiegeräte. Es ist dem Untersucher bei der Tomosynthese möglich, die untersuchte Brust sich schichtweise wie in einem Film anzuschauen. So können auch kleine Tumore dargestellt werden, die sich im konventionellen Verfahren dem Nachweis entzogen haben. Die Strahlendosis für eine Tomosyntheseaufnahme entspricht der einer konventionellen Mammographieaufnahme. Es ist abzusehen, dass die Tomosynthese mittelfristig die konventionelle Mammografie ersetzen wird. Untersuchung der letzten Jahre haben gezeigt, dass die diagnostische Empfindlichkeit und Genauigkeit der Mammografie durch die Tomosynthese gesteigert werden konnte.

 

Kontrastmittelunterstützte Mammographie

 

Bösartige Tumoren der Brust benötigen eine Vermehrung der Durchblutung und damit der Blutgefäße, um ihren gesteigerten Nährstoffbedarf zu decken. Diese Eigenschaft der Tumoren (Tumorangioneogenese) macht man sich bei dem Nachweis zunutze. Durch die Gabe von Kontrastmittel kann die vermehrte Durchblutung und damit der Tumor in den Bildern empfindlich nachgewiesen werden. Eine vermehrte lokale Kontrastmittelanflutung weist auf einen Tumor hin. Die Dynamik der Kontrastmittelanflutung kann Aufschluss über die Bösartigkeit des Tumors geben.

 

Nach der Gabe eines Röntgenkontrastmittels werden zwei Mammographie-Aufnahmen mit unterschiedlicher Energie durchgeführt und mit einem computerunterstützten Berechnungsverfahren ausgewertet. Dieses neue Verfahren ist besonders für Frauen interessant, die einen hohen Drüsengewebeanteil in der Brust haben, was die Strahlentransparenz der Brust vermindert und die mammographische Diagnostik erschwert. Erste internationale  Studien haben ergeben, dass das Verfahren hinsichtlich der diagnostischen Genauigkeit dem kernspintomographischen Verfahren ebenbürtig ist.

Knochendichtemessung

Knochendichtemessung (Dexa)

Knochendichtemessung (Dexa)

 

Die Knochendichtemessung ist ein Verfahren, um die Knochenfestigkeit zu untersuchen. Falls die Knochenfestigkeit reduziert ist, spricht man von einer Osteoporose oder deren Vorstufe der Osteopenie. Jedes dieser Stadien erfordert eine individuelle und spezielle Therapie.

 

Es gibt unterschiedliche Messverfahren zur Ermittlung der Knochendichte. Die einzige von allen Fachverbänden anerkannte Messmethode ist die DXA (Dual-Energy-X-Ray-Absorptiometrie). Nur bei diesem Verfahren übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten.

 

Unsere Praxis verfügt über ein modernes Knochendichtemessgerät, welches mit dieser Methode arbeitet.

 

Bei Vorliegen einer Risikokonstellation für eine Osteoporose mit erhöhter Knochenbruchgefahr besteht die Indikation zur DXA-Untersuchung.

 

Als Vorsorgeuntersuchung ist die Messung bei Frauen ab dem 50. Lebensjahr, bei Männern ab dem 60. Lebensjahr empfehlenswert, um dann in regelmäßigen und individuell zu bestimmenden Abständen die weitere Entwicklung zu beobachten und zu dokumentieren.

Untersuchungsablauf

 

Während der Untersuchung, die wenige Minuten dauert, liegen Sie auf einer breiten Untersuchungsliege. Ein Messgerät fährt in etwa einem halben Meter Abstand schrittweise über die Untersuchungsregionen, in den meisten Fällen über die Lendenwirbelsäule und den Schenkelhals. Nach der Software-Auswertung wird die Interpretation der Ergebnisse durch einen fachkundigen Arzt durchgeführt.

Krebsdiagnostik

Brustkrebs

Brustkrebsfrüherkennung mit Kernspintomographie

 

Die Früherkennung des Brustkrebses ist eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Heilung. Die Aussagekraft der Früherkennungsmaßnahmen entscheidet somit über das Überleben bei Brustkrebs. Neben dem Abtasten, der Mammographie und der Ultraschalluntersuchung wird deshalb zunehmend auch die Kernspintomographie der Brust zur Früherkennung eingesetzt.

 

Brustuntersuchung ohne Einquetschen

 

Der Kernspintomograf besteht aus einem sehr starken Magneten, in den Radiowellen hinein gesendet werden. Man erhält so Aufnahmen, die eine präzise Lokalisation des Brustkrebses erlauben. Durch die intravenöse Injektion von Kontrastmittel wird das Durchblutungsverhalten der Brüste studiert.

Die etablierten Anwendungen

 

Die Kernspintomographie der Brust hat eine sehr hohe Empfindlichkeit, welche die Empfindlichkeit der anderen Verfahren übertrifft. So werden nicht selten Brustkrebsherde erkannt, die sonst unerkannt geblieben wären. Dies ist z. B. wichtig bei Frauen, bei denen auf der einen Seite ein Brustkrebs festgestellt wurde und eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für eine Brustkrebserkrankung der anderen Seite besteht. Sollte sich ein verborgener Brustkrebs auf der anderen Seite zeigen, können im Rahmen der Operation gleich beide Herde entfernt werden.

 

Patientinnen mit familiärem Risiko für Brustkrebs haben eine teils deutlich erhöhte Wahrscheinlichkeit, in ihrem Leben an Brustkrebs zu erkranken. Hier wird die Kernspintomographie zur Früherkennung jährlich eingesetzt, um die aggressiven und schnell wachsenden Tumore früh zu erkennen und effektiv zu behandeln. Bei Frauen, die an Brustkrebs operiert wurden, kann oft schwer zwischen Narbengewebe und erneutem Tumorwachstum unterschieden werden. Auch hier ist die Kernspintomographie sehr hilfreich. Frauen mit Brustprothesen sind hinsichtlich Rissen in der Prothese und zum Nachweis von Brustkrebs oft nur mit der Kernspintomographie zu untersuchen.

Kernspintomographie als Brustkrebs-Screening?

 

Die Kernspintomographie der Brust, ein Verfahren, das überwiegend in Deutschland entwickelt wurde, gewinnt in der Brustkrebs-Früherkennung sowie der Nachsorge zunehmend an Bedeutung. In den letzten Jahren wurde auch international vielfach die doppelt bis dreifach erhöhte Empfindlichkeit der Kernspintomographie gegenüber den herkömmlichen Verfahren bewiesen. Für Furore sorgt derzeit in Medizinerkreisen eine 2007 in der renommierten Fachzeitschrift „The Lancet“ erschienene deutsche Studie über den Nachweis speziell von Krebsfrühstadien. Dabei lag die Empfindlichkeit der Kernspintomographie bei 92%.

 

Da die gesetzlichen Krankenkassen ihren Schwerpunkt bisher mehr auf die Behandlung als auf die Früherkennung von Krankheiten gelegt haben, wird die Kernspintomographie der Brüste nur in Ausnahmefällen erstattet. Ob die Untersuchung später einmal zu einer Regelleistung der gesetzlichen Krankenversicherung wird, bleibt abzuwarten.

Lungenkrebsfrüherkennung bei Rauchern

Lungenkrebsfrüherkennung bei Rauchern

 

Lungenkrebs ist die wohl gefürchtetste Erkrankung aller Menschen, die regelmäßig dem Laster „Rauchen“ frönen oder als Passivraucher ständig dem Zigarettenrauch ausgesetzt sind. Die meisten Lungenkrebsarten kommen fast ausschließlich bei Rauchern vor. Da Lungenkrebs oft erst spät entdeckt wird, meist in Stadien, die bereits mit Symptomen wie Bluthusten, Schmerzen oder wiederkehrenden Lungenentzündungen einhergehen, ist die Sterblichkeit daran hoch.

 

Es ist allerdings bekannt, dass sich fortschreitender Lungenkrebs häufig erst langsam im Laufe von Monaten und Jahren aus kleinen Frühstadien entwickelt. Es ist daher sinnvoll, nach diesen Krebsfrühstadien zu suchen, da diese in der Regel problemlos therapiert und zur kompletten Ausheilung gebracht werden können.

Mehrschicht-CT im Niedrigdosisverfahren

 

Bei Rauchern mit 20 Packungsjahren und mehr (z. B. 1 Packung Zigaretten täglich über 20 Jahre oder 2 Packungen täglich über 10 Jahre) ist empfehlenswert, als Vorsorgeuntersuchung alle 2 bis 3 Jahre eine Mehrschicht-Computertomographie der Lunge anzufertigen. Dafür ist nur eine niedrige Strahlendosis erforderlich, vergleichbar mit einer konventionellen Röntgenaufnahme.

 

Der Untersuchungsgang ist einfach: Im Liegen werden nach tiefem Einatmen und Luftanhalten in 10 – 12 Sekunden die CT-Aufnahmen erstellt. Eine spezielle Untersuchungsvorbereitung ist nicht erforderlich.

 

Die Auswertung durch den Arzt und die Befundbesprechung erfolgt meist gleich im Anschluss an die Untersuchung unter Anwendung verschiedener Parameter zur Bildmanipulation für die sichere Erkennung eventueller Läsionen.

Darmkrebsfrüherkennung

Darmkrebsfrüherkennung

 

Darmkrebs gehört nach Brust- und Prostatakrebs zu den häufigsten Krebsarten und entsteht in den meisten Fällen aus Darmpolypen, die im Laufe von mehreren Jahren bösartig entarten können. Wegen der langsamen Krebsentstehung aus erkennbaren Vorstufen, ist es sinnvoll,nach diesen Vorstufen zu fahnden. Von den gesetzlichen Krankenkassen wird ab dem 55. Lebensjahr alle 10 Jahre eine Darmspiegelung (Koloskopie) empfohlen (Hier finden sie die Krebsfrüherkennungs-Richtlinien des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen).

 

Die gastroenterologischen Fachgesellschaften empfehlen Früherkennungsuntersuchungen bereits ab dem 45. Lebensjahr. Virtuelle KoloskopieNeben der konventionellen Darmspiegelung hat sich die Dickdarmuntersuchung mit 3D Mehrschicht-CT („virtuelle Koloskopie“) etabliert, die bei nahezu allen Vorsorgepatienten problemlos durchführbar ist, keine Schmerzen bereitet und den Dickdarm immer in der gesamten Länge darstellt. Durch diese Untersuchung können Polypen mit einem Durchmesser von über 5 mm zu mind. 90 % dargestellt werden. Durch zahlreich Studien wurde belegt, dass auch kleinere Polypen und sogenannte flache Läsionen mindestens ebenso gut erkennbar sind wie in der konventionellen Darmspiegelung.

Untersuchungsablauf

 

Wichtigste Voraussetzung für eine technisch einwandfreie Untersuchung ist die Darmvorbereitung: Ein Tag vor der Untersuchung wird ein spezielles Abführprotokoll gestartet, welches zusammen mit den entsprechenden Abführmitteln über die Anmeldung unserer Praxis erhältlich ist.

 

Für die Untersuchung wird der gereinigte Darm über ein Darmrohr mit Luft gebläht; zuvor wird eventuell noch ein Mittel zur Darmentspannung (Buscopan) injiziert. Danach werden in wenigen Sekunden die CT-Aufnahmen in Rücken- und in Bauchlage angefertigt. Dann ist der Untersuchungsgang, der insgesamt höchstens 15 Minuten beansprucht, beendet.
Die Auswertung der CT-Aufnahmen – der aufwändigste Teil der Untersuchung – wird durch den Arzt mit Hilfe einer Spezialsoftware (wir verwenden die wohl ausgereifteste, auf dem Markt verfügbare Software der Firma rendoscopy) in den folgenden Tagen durchgeführt. Das endgültige Untersuchungsergebnis liegt nach spätestens einer Woche vor.

MR-Ganzkörper-Check

MR-Ganzkörper-Check

 

Bei der Ganzkörperuntersuchung in der Kernspintomographie (MR) werden mehrere Untersuchungssequenzen in allen 3 Körperachsen durch den gesamten Körper angefertigt mit Schwerpunkt auf den Körperstamm, den Kopf und den Knochen.

 

Die Untersuchung ist risikofrei und dauert etwa 45 Minuten. Es entstehen über 2000 Einzelbilder, deren Auswertung durch den Arzt aufwändig ist und daher einige Tage beanspruchen kann.

 

Es können eine Vielzahl von Erkrankungen erkannt werden, die mit Form- und Strukturveränderungen im Körper einhergehen. Es ist allerdings darauf hinzuweisen, dass auch viele bedeutsame Erkrankungen, gerade auch deren Frühstadien, dem Nachweis entgehen können. Daher sollte eine „Gesundheitsuntersuchung“ durch den Hausarzt und die Bestimmung wesentlicher Laborwerte der Kernspintomographie vorangehen.